Sorry for the none German Readers of the Blog but I had to write this for my University in German and I m too lazy to translate everything
Durch die, auch nicht so einfachen, Bewerbungsprozesse werden die Studenten vom Iiternational Office in Freiburg geleitet weshalb ich diesen Teil nicht in meinen Erfahrungsbericht einfliessen lasse.
Ankunft
am 13. Juli bekam ich die Bestaetugungsmail aus San Jose mit der Aufforderung bei der “Session de Orientacion” aufzutauchen. Am selben Tag hab ich dann im Internet einen One-Way Flug nach Costa Rica mit Martinair gebucht.[1] Technisch gesehen ist das nicht moeglich da man ein Ausreiseticket aus Costa RIca beider Einreise vorzeigen muss. Der springende Punkt indieser Angelegenheit war aber (mal wieder) nicht die Immigration in Costa Rica sondern das einchecken in Europa. Dort muss man dem Angestellten der Fluggesellschaft glaubhaft machen das man zum studieren nach Costa Rica fliegt und ein paar Dokumente der UNI und der Botschaft vorzeigen dann nehmen die einen schon mit. Die “Session de Orientacion” ist übrigens hilfreich aber nicht 100% erforderlich. Es kamen etliche Auslandsstudenten erst später an. Die Kontakte die man dort knüpft können aber später sehrsehr hilfreich sein.
Angekommen in Costa Rica habe ich praktisch für den ersten Monat bei einer Familie gewohnt die ich überd eine der Gastfreundschafts Netzwerke vorher kontaktiert hatte.[2] Dieser Kontakt hat mir sehr geholfen da ich fragen über Costa Rica direkt von “Ticos” beantwortet bekam. Außerdem habe ich keinen Cent für Unterkunft beyahlt solange ich auf Zimmersuche war. Die Zimmersuche hat sich in meinem Fall nicht sehr schwierig dargestellt. Ich habe mir erstmal die Tageszeitungen vorgenomen und Anzeigen durchtelefoniert.[3] Dann hab ich durch zwei spanierinnen von einm Haus erfahren das sie mieten wollten. Das Haus mit dem Vermieter besucht und gleich entschieden. Für ein großes Wohnzimmer, drei Bäder, sechs Schlafräume, zwei Stockwerke, Küche, Waschmaschine, Internet, Telefon und Kabelfernsehen haben wir pro Monat ca. 650 US bezahlt. Das war im Vergleich zu den Mitstudenten eher günstig. Ein guter Tip ist auch bei den Gastfreundschafts Netzwerken in den Foren / Gruppen zu posten.[2]
Bürokratie
Ich kann hier nicht die ganzen Abläufe erklären die man durchstehen muß aber ich kann mit Sicherheit sagen das es noch viel zu tun gibt nach der Ankunft. Visa Übersetzungen, Registrierung bei den Behörden, Deposits bei Banken bezahlen, Gebühren bezahlen, Formulare abholen, unterschreiben lassen, wieder einreichen, Briefmarken von irgendeinem Büro am anderen Ende des Campus holen, irgendwo unterschreiben lassen, nicht aus derHand nehmen lassen und sicher bis zum International Office schicken, BAFÖG Papierkrieg, etc.
Es wird einem nicht langweilig, macht euch auf was gefasst. Wichtig ist immer dran denken das Siesta gemacht wird (und das konsequent) und Fristen nicht immer binden sind.
Witzig werden diese Odysees durch die Stadt erst durch die Art wie in Costa Rica Adressen angegeben werden. Strassennummern stehen zwar in den bekannten Reiseführern sind aber in Wirklichkeit völlig nutzlos. Adressen werden immer von einem bestimmten Punkt aus angegeben. Beispiel: Das Crash ist 150 Meter südlich vom Hauptbahnhof oder hier “200 sur y 150 este de la Caja”. Hier muß man halt erstmal rausfinden wo die “Caja” ist. Alles reine Übungssache.
Akademisch
Die Bibliothek ist in meinen Fachbereichen eine Beleidigung für den Titel Universität. Es fehlt nicht nur das Geld für Neuanschaffungen sondern es gibt nicht einmal einen einheitlichen Online Katalog der alle Bibliotheken der UCR (Universidad de Costa Rica) mit einschließt.
Die Kurse waren in meinem Fall ganz okay aber für Studenten die sich akademisch hier viel erwarten ist sehr gutes Spanisch en muß. Man kommt zwar auch so irgendwie durch und bekommt ein paar Punkte aber deswegen fährt man ja nicht den weiten weg. Ein paar Groschen gehen auch noch für Kopien / Reader drauf die man in den zahlreichen Copy-Shops um das Universitätsgelände suchen muss.
Es gibt ein sehr nettes Angebot der allgemeinen Studien an der UCR. Lohnt sich da mal in den Katalog zu schauen. Außerdem ist es zu empfehlen sich durch den “Semanario” [4] über kulturelle und akademische Veranstalltungen rund um die UCR auf dem laufenden zu halten. Gibts ünerall an der UNI und um die UNI zu kaufen. Anforderungen der Kurse sind sehr sehr unterschiedlich aber Präsentationen, Essays, Hausaufgaben, bis zu drei Klausuren pro Kurs und Hausarbeiten gehören zum festen Repertoir.
Studentenleben
Nicht für alle war der überragends Ruf der UCR der einzige Grund sich für Costa Rica zu bewerben. Ja, die Strände sind schön, die Leute außerhalb vom “Valle Central” sind netter, das Wetter in San Jose ist nicht das schönste im Land, NIcaragua und Panama sind definitiv attraktive Reiseziele aber das findet ihr schon alleine raus. Da das hier ein Erfahrungsbericht ist beschreib ich kurz was ich hier so getrieben habe.
Ich habe mir nach ein paar Wochen ein Fahrrad gekauft. Ist zwar ein bisschen Lebensmüde in San Jose Fahrrad zu fahren aber irgendwas muß ich doch von der Freiburger Kultur exportieren. Außerdem ist man viel schneller als mit dem Bus. Ich hab auch außerhalb vom Valle Central einige mehrtägige Touren gefahren mit Zelt und Schlafsack. Lohnt sich! Dann hab ich, um die Kommunikation zwischen den Studenten zu erleichtern, (es gibt keine Handys für Ausländer in Costa Rica) eine Mailinglist [5] eröffnet und eine kleine Website [6] mit Kalender und Forum erstellt. Die Mailinglist, bei der sich jeder gerne eintragen kann, hat ganz gut funktioniert aber Kalender und Forum wurden eher wenig benutzt.
Vom 14. - 16. Dezember habe ich, mit einigen Tic@ (